Vereine dürfen entscheiden
  21.04.2021 •     Handball Jugend Männer Frauen

Auch für die nächste Saison gibt es keine Qualifikationsspiele bei der Handball-Jugend.

Nachdem wegen Corona schon für das Spieljahr 2020/2021 in Baden-Württemberg keine Qualifikationsspiele der Handball-Jugendteams stattgefunden haben, lässt die Pandemielage auch für die Saison 2021/2022 solche nicht zu. Zu diesem Schluss kamen die Spieltechniker der drei Landesverbände Badischer Handball-Verband (BHV), Südbadischer Handballverband (SHV) und Handballverband Württemberg (HVW) sowie Handball Baden-Württemberg (für den Spielbetrieb der Baden-Württemberg-Oberliga zuständig) nach Rücksprache mit den verantwortlichen Gremien. „Bisher gibt es kein Signal, bis wann Kontaktsport in der Halle wieder erlaubt sein könnte“, begründet Michael Roll, der Vorsitzende des Verbandsausschusses Spieltechnik im HVW, die Entscheidung in einer Presseerklärung.

Im vergangenen Jahr haben die Macher des HVW die Jugendteams nach einem Punkte- und Platzierungssystem den verschiedenen Spielklassen zugeteilt – und dafür auch Missmut geerntet. Diesmal dürfen die Vereine selbst entscheiden, in welchen Ligen ihre Teams in der Runde von September an antreten sollen.

Was die Spielmodi betrifft, werden diese neu beschlossen und sind abhängig vom jeweiligen Meldeergebnis. „Wir werden vermutlich in allen Klassen mit deutlich mehr Staffeln und weniger Teams starten. Das System wird flexibel sein“, sagt der Verbandsmanager Thomas Dieterich. Hintergrund ist, dass man für einen möglichen weiteren Teil-Lockdown im Herbst „wenigstens etwas Zählbares haben möchte, das verwertet werden kann“. Am 3. Mai tagt der Landesausschuss Spieltechnik in Baden-Württemberg erneut, um weitere Rahmenbedingungen zu besprechen.

Einzige Ausnahme für Qualifikationsspiele sind die Partien zur Teilnahme an der A-Jugend-Bundesliga, die in der Zuständigkeit des Deutschen Handballbundes (DHB) liegen.

erstellt von Susanne Degel von der Fellbacher Zeitung