Ungewohnter Vorsprung
Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge sind die Handballer des HTV Meißenheim im Kampf um den Spitzenplatz in der Oberliga ins Hintertreffen geraten. Allein ganz oben steht jetzt die Mannschaft des TSV Schmiden, die jüngst selbst für eine Niederlage des Aufstiegskonkurrenten verantwortlich war. Für den Trainer Richard Babjak und auch für die Spieler ist die Situation nun eine andere. „Wir haben den Vorsprung in der Tabelle am Montag im Training angesprochen“, sagt Richard Babjak. Um jeder möglichen Euphorie entgegenzuwirken, hat er noch hinzugefügt: „Ich habe am Montag aber auch gesagt, dass jetzt drei schwierige Auswärtsspiele anstehen.“ Zunächst gastieren die Schmidener Handballer am Samstag, 20 Uhr, beim Tabellenvierten TV Ehingen.
Das Hinspiel im Oktober des vergangenen Jahres war hart umkämpft, die Gastgeber lagen nur einmal in Führung – ganz am Ende, nachdem Paul Feirabend per Siebenmeter zum 31:30-Endstand für den Verbund des TSV Schmiden getroffen hatte. „Wir waren spielerisch besser, haben aber zu viel verworfen. Wir haben seitdem aber viele Schritte nach vorn gemacht“, sagt Richard Babjak, der am Samstag in der Eugen-Schädler-Halle in Mühlhausen-Ehingen wohl erneut auf Lino Klein und krankheitsbedingt vielleicht auch auf Janis Weber verzichten muss.
Das Team des TV Ehingen kann sich durchaus noch Chancen ausrechnen, den zweiten Tabellenplatz zu ergattern; der Abstand ist überschaubar. Dieser zweite Rang berechtigt nach Lage der Dinge am Ende zur Teilnahme an Aufstiegsspielen. Zurzeit steht dort noch – der HTV Meißenheim.
erstellt von Maximilian Hamm von der Fellbacher Zeitung