Markus Schmid folgt auf Thomas Krombacher

  30.07.2022 •     Handball Männer Männer 2
Der neue Trainer der Schmidener Landesliga-Handballer kommt vom Bezirksligisten HC Winnenden.

Drei Spielzeiten hat Thomas Krombacher, Urgestein der Handballer des TSV Schmiden, zuletzt wieder einmal als Trainer für die Geschicke der zweiten Männer-Formation verantwortlich gezeichnet. In der vergangenen, seiner letzten Runde, musste der 49-Jährige mit seiner Gefolgschaft lange bangen, ehe der Klassenverbleib in der Landesliga feststand.

Auf der Suche nach einem Nachfolger sind die Abteilungsverantwortlichen schnell fündig geworden. Markus Schmid heißt der neue Mann, der den Verbund bereits seit fünf Wochen auf die neue Saison vorbereitet. Zuletzt hat der 38-Jährige sieben Jahre die Männer des HC Winnenden trainiert. In der vergangenen Runde belegte das Team den vierten Platz in der Bezirksliga, in der auch die dritte Schmidener Mannschaft um Sven Zeidler vertreten ist. „Wir kannten uns. Und als klar war, dass sich Markus verändern möchte, haben wir bei ihm angefragt“, sagt der Abteilungsleiter Sven Zeidler. Markus Schmid, dessen Heimatverein der SKV Unterensingen ist, sagte zu – wohlwissend, dass die Aufgabe keine leichte wird. Denn nicht nur Thomas Krombacher ist gegangen. So haben altgediente Spieler wie Jonas Conrady, Steffen Härtl, Christoph Acker (wollen alle kürzer treten) oder Marco Kolotuschkin ebenfalls ihren Abschied erklärt. Letztgenannter wechselt zum Baden-Württemberg-Oberligisten VfL Waiblingen (wir haben berichtet). Zudem sind die Talente Paul Feirabend und Benedikt Krauß in die erste Mannschaft aufgerückt, aus dem Bezirksliga-Team haben Benjamin Innenmoser und Lucas Lamm den Sprung ins Landesliga-Team gemacht.

Der Kader, in dem in Jan Bubeck, Fabian Engelhart oder Yves Steinhilper auch noch einige Routiniers vertreten sind, wird von A-Jugendlichen vervollständigt, die gerade dem Jugendhandball entwachsen sind oder ein Doppelspielrecht bekommen. „Wir wollen uns langfristig mit einer jungen Truppe in der Landesliga etablieren, um als Verein auch für die Spieler attraktiv zu bleiben, die nicht gleich den Sprung in unsere erste Mannschaft in der Württemberg-Liga schaffen“, sagt Sven Zeidler.

erstellt von Susanne Degel von der Fellbacher Zeitung