Ein Unentschieden – besser als nichts
Maximilian Hamm
Der Treffer von Robin Paul in der finalen Spielminute zum 33:33-Unentschieden sicherte den Handballern des TSV Schmiden am Sonntagabend einen Punktgewinn bei der SG Heidelsheim/Helmsheim. Wer in dieser Oberliga-Begegnung nur die zweite Spielhälfte betrachtet, kann wahrlich von einem Punktgewinn sprechen. Denn die Gäste aus Schmiden hatten gut eine Viertelstunde vor Schluss noch mit 24:29 zurückgelegen. Sie kämpften sich zurück. Dennoch waren die Spieler letztlich enttäuscht, weil sie nicht gut gespielt hatten. Der Trainer Richard Babjak ordnete das Ergebnis ein: „Wir haben im Angriff große Probleme gehabt und viele technische Fehler gemacht. Aber es hätte schlimmer laufen können. Am Ende ist das Unentschieden besser als nichts.“
Vielleicht kann der Coach auch deshalb mit dem Ergebnis leben, weil seine Mannschaft dezimiert in die Sporthalle beim Hallenbad in Bruchsal gefahren war. Er hatte nur neun Feldspieler und zwei Tormänner dabei, die anderen Akteure hatten sich krankgemeldet. Vor allem das Fehlen des Spielmachers Joey König machte sich beim Auftritt der Schmidener Handballer negativ bemerkbar. Die Ausfälle hatten zur Folge, dass Paul Feirabend, Eric Bühler oder auch Tobias Pichler ohne Pause auf dem Feld standen. Paul Feirabend war mit 13 Treffern – acht davon per Siebenmeter – der erfolgreichste Werfer am Samstagabend. Er war es auch, der nach dem 24:29-Rückstand seinen Mitspielern mit zwei Toren nacheinander neue Hoffnung gab. „Da war noch mehr als genug Zeit, wir sind immer in der Lage, so ein Spiel zu drehen“, sagte Richard Babjak.