Ein letzter Auftritt in heimischer Sporthalle
Die Handballer des TSV Schmiden können die Meisterschaft in der Oberliga und den damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga am Samstag noch nicht feiern. Das ist schade für sie, denn es wäre die letzte Möglichkeit gewesen in dieser Saison, den Erfolg in heimischer Halle zu bejubeln. Die Mannschaft um den Trainer Richard Babjak empfängt um 20 Uhr den Tabellenneunten TuS Schutterwald zum letzten Heimspiel der Runde. Es folgen anschließend für sie noch drei Auswärtsspiele. Und nach Lage der Dinge wird der Tabellenführer, der zwei Punkte Vorsprung hat auf den Verfolger HTV Meißenheim und den direkten Vergleich für sich entschieden hat, spätestens am vorletzten Spieltag beim Tabellenletzten TSV Altensteig den Aufstieg feiern können.
Es läuft in dieser Saison nicht immer alles rund bei den Schmidener Handballern, doch sie haben sich als Aufstiegsfavoriten empfohlen. Weil sie selbst dann, wenn es mal nicht so gut läuft, am Ende eben doch den Sieg bejubeln. So wie beim Hinspiel in Schutterwald, als die Gäste zur Pause mit 17:19 in Rückstand gelegen waren, dann aber mit einer verbesserten Arbeit in der Abwehr die Begegnung noch zu ihren Gunsten gedreht haben – 36:32. Richard Babjak weiß um diese Schwankungen; er ordnet sie dem jugendlichen Elan seiner Spieler zu.
In der Osterpause hat der Trainer sich das Nachholspiel des Tabellenzweiten HTV Meißenheim gegen den Verbund des TuS Schutterwald angeschaut. Doch neue Erkenntnisse hat er dabei kaum gewonnen. Überhaupt konzentriert Richard Babjak sich viel lieber auf den Auftritt seiner Mannschaft, in der am Samstag verletzungsbedingt wohl Timo Baur fehlen wird. Doch der Coach ist überzeugt, dass sein Team trotzdem den finalen Heimsieg bejubeln wird – wenn auch noch nicht verbunden mit dem Aufstieg.
erstellt von Maximilian Hamm von der Fellbacher Zeitung