Die Schmidener laufen am Samstag zu Hause auf
  01.10.2021 •     Handball Männer Männer 1

Die Aufgaben werden nicht einfacher in der Baden-Württemberg-Oberliga. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt der Saison empfangen die Handballer um den Trainer Slavko Pustoslemsek am Samstagabend, 19.30 Uhr, zum dritten Spiel die Zweitvertretung des Bundesligisten TVB Stuttgart in der Schmidener Sporthalle – der eine oder andere Spieler der Gäste hat schon Erstliga-Luft geschnuppert. „Man weiß, was man bekommt: eine sehr junge und gut aus[1]gebildete Mannschaft“, sagt Slavko Pustoslemsek, der Trainer des TSV Schmiden.

Die vergangene Saison ist aufgrund der Coronakrise schon im Oktober des Vorjahres abgebrochen worden. Daher sieht Slavko Pustoslemsek seine Mannschaft, im Frühjahr 2020 aus der Württemberg-Liga in der vierthöchsten Etage angekommen, nach wie vor als Aufsteiger. Erwartungsgemäß schwierig war in diesem September nach rund elfmonatiger Spielpause der neuerliche Beginn in der Baden-Württemberg-Oberliga. Immerhin sah es zuletzt gegen die SG H2Ku Herrenberg (23:28) zeitweise gar nicht so schlecht aus – doch die mangelnde Offensivkraft in der Schlussphase verhinderte ein besseres Ergebnis der Schmidener, vielleicht gar ein erstes Erfolgserlebnis. Generell befindet sich der TSV Schmiden noch in der Findungsphase und versucht sich von Trainingseinheit zu Trainingseinheit und von Spiel zu Spiel an das Niveau der Gegner heranzutasten. Auch an das Niveau des TVBittenfeld. „Wir müssen auch am kommenden Samstag nahe am Optimum spielen, um etwas holen zu können. Doch wir haben die Fehler aus den vergangenen Spielen lokalisiert und daran gearbeitet“, sagt Slavko Pustoslemsek, der verletzungsbedingt außer auf den Langzeitpatienten Marvin Züfle (Kreuzbandriss) weiterhin auch auf Richard Babjak und Marvin Klein verzichten muss.

Schon länger angekommen in der Baden-Württemberg-Oberliga ist das junge Team des SV Fellbach um den Spielertrainer Andreas Blodig. Zuletzt verlor die Mannschaft saisonübergreifend im März 2020 gegen die HSG Konstanz II. Davon will Andreas Blodig aber nichts wissen – er spricht viel lieber über die Gegenwart und fokussiert sich auf das Ziel, den Klassenverbleib. „Wir müssen in jedem Spiel an unsere Leistungsgrenze gehen, um überhaupt Punkte holen zu können“, sagt Andreas Blodig. An die Leistungsgrenze gehen will er mit seiner Mannschaft eben auch im nächsten Auswärtsspiel, wenn die Fellbacher am Sonntag (17 Uhr, Weibertreuhalle) zu Gast beim TSV Weinsberg sind.

Auf der anderen Seite steht in Marc Krammer ein guter Bekannter zwischen den Pfosten. Der 30-Jährige, davor auch schon beim TSV Schmiden, spielte mit dem SV Fellbach bis Anfang 2020 in der Baden-Württemberg-Oberliga. „Es ist jetzt zwar schon rund anderthalb Jahre her, aber Marc kennt unsere Mannschaft und Werfer noch ziemlich gut“, sagt Andreas Blodig.

erstellt von Luis Manzi von der Fellbacher Zeitung