Gegner Nummer eins: Wir selbst
Mit dem 39:35 (22:16) gegen die TG 88 Pforzheim haben die Regionalliga-Handballerinnen des HC Schmiden/Oeffingen ihren dritten Saisonsieg eingefahren und stehen mit 6:2 Punkten auf Platz vier. Am Samstag wartet auswärts die SG H2Ku Herrenberg. Der Tabellenneunte hat erst zwei Punkte auf dem Konto und verlor zuletzt mit 24:35 beim TSV Bönnigheim.
Unterschätzen will HC-Trainer Adrian Awad den Gegner trotzdem nicht. „Herrenberg spielt seit Jahren zusammen, die kennen sich und wissen genau, was sie können. Das wird kein Spaziergang“, sagt der Coach. „Aber genau deshalb freu ich mich drauf.“ Auch Kapitänin Linda Leukert rechnet mit einem eingespielten, erfahrenen Gegner, bei dem viele Spielerinnen schon in höheren Ligen aktiv waren. „Zu Hause ist Herrenberg nochmal stärker. Deswegen gehen wir da auf jeden Fall mit Respekt ran, wollen aber natürlich die zwei Punkte mitnehmen.“
Die Stimmung bei den „Pumas“ sei nach den jüngsten Siegen „ausgezeichnet“, sagt Leukert. Für Samstag hat sie einen klaren Plan: „Wir müssen über 60 Minuten das Tempo gehen, auf die Tube drücken und unsere erste und zweite Welle konsequent laufen.“ Awad sieht die größte Gefahr woanders: „Letzte Saison hat uns eigentlich nur einer geschlagen: wir selbst. Der ist am Wochenende leider auch wieder dabei. Wenn wir unser Spiel durchziehen, sind wir die stärkere Mannschaft.“
Personell wird es am Kreis eng. Celina Epp hat sich gegen Pforzheim den Finger gebrochen, und auch Maike Kienzlen fällt weiterhin aus. Wie schon gegen Pforzheim wärmt sich Co-Trainerin Denise Kunicke als Option mit auf. Die ehemalige Zweitliga-Spielerin hat ihre Karriere eigentlich bereits beendet.
Anwurf ist am Samstag um 20 Uhr in der Markweghalle in Herrenberg.