Achterbahn der Gefühle zum Remis

  12.10.2026    Männer 1
Eine echte Achterbahnfahrt der Gefühle erlebten die Schmiden Pumas und ihre Fans am Samstagabend in der eigenen Sporthalle. Nach starken 40 Minuten und einer zwischenzeitlichen 8-Tore-Führung kamen die Gastgeber gegen den TV Neuhausen am Ende aber nicht über ein 27:27 Remis hinaus.

Schon die ersten Minuten des Spiels brachten ein echtes Auf und Ab mit sich. Dem Hochgefühl aufgrund eines hervorragenden 4:1 Starts wurde mit der frühen roten Karte für Robin Paul ein erster Dämpfer verpasst. Trotzdem sammelten sich die Pumas schnell und gingen nach einer defensiv starken ersten Halbzeit mit einer 14:10 Führung in die Kabine. Umso bemerkenswerter ist das Ergebnis, da nach der einer Verletzung von Tobias Pichler, der später zwar wieder sporadisch eingreifen konnte aber nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war, bereits der zweite Innenblocker nach Robin Paul fehlte. So bestand das Abwehrzentrum größtenteils aus Philipp Eckstein und dem in der Trainingswoche kranken Timo Baur. „Wir haben die Rückschläge super weggesteckt und haben als Kollektiv unglaublich gut gearbeitet“, bilanziert Trainer Richard Babjak.

 

In der Tat setzte sich der positive Trend der ersten 30 Minuten in Halbzeit zwei fort und so stand nach exakt 40 Minuten ein 22:14 auf der Anzeigetafel. Damit sollte das letzte Wort in dieser Begegnung aber noch nicht gesprochen sein. Die Gäste agierten nun vermehrt mit dem siebten Feldspieler, womit die Pumas immer wieder ihre Probleme hatten. Zudem fehlte vorne die nötige Durchschlagskraft. Über die Zwischenstände 22:19 und 23:22 glich Neuhausen beim 26:26 erstmalig aus. Auch die letzte Führung der Pumas durch Eric Bühler wurde von den Gästen abermals egalisiert. Dass der bis dato eiskalte Paul Feirabend nach der Schlusssirene vom 7-Meter-Strich scheiterte, passte zur Dramatik des Spiels. „Wir hätten uns heute mit der Leistung in den ersten 40 Minuten zwei Punkte verdient. Ein Handballspiel dauert aber leider noch zwanzig Minuten länger. Wir freuen uns über jeden geholten Punkt, aber heute tut der Punktverlust nach diesem Spielverlauf etwas mehr weh als sonst“, so Richard Babjak nach Spielende. Für den TSV Schmiden heißt es nun abhaken und an die hervorragenden ersten 40 Minuten anknüpfen. Am kommenden Wochenende steht das nächste schwere Auswärtsspiel beim HC Neuenbürg an.

 

Autor: Magnus Riegel

Bild: Maximilian Hamm