Schlechte Aussichten
  15.04.2019 •     Handball Männer Männer 1

Henning Fröschle vom TSV Schmiden hat Grund zur Skepsis. Foto: Patricia Sigerist
Dem TSV Schmiden bleibt nach dem 28:29 nur noch eine kleine Aufstiegschance in der Württemberg-Liga.

Der TSV Schmiden ist, daran lässt sich nicht rütteln, der große Verlierer des Wochenendes in der Handball-Württemberg-Liga. Während die Konkurrenten aus dem Führungsquartett ihre Hausaufgaben – wenn auch teils selbst mit Problemen – erfolgreich bewältigt haben, stand für den scheidenden Trainer Henning Fröschle und sein Ensemble am Ende eine 28:29-Niederlage bei der HSG Fridingen/Mühlheim zu Buche. Der Trainer des TSV Schmiden, im Vorjahr Zweiter, glaubt deshalb zwei Spieltage vor dem Saisonende nicht mehr daran, dass sich sein Team noch den Titel und den Aufstieg in die Baden-Württemberg-Oberliga sichern kann: „Dazu müsste ja nicht nur einer patzen. Ich glaube nicht, dass das passieren wird, wir haben das schon selbst vergeigt.“

Es sei nicht so gewesen, dass seine Mannschaft sich am Samstagabend im Donautal in der mit etwa 500 Zuschauern gut gefüllten Sepp-Hipp-Sporthalle zu sehr von der aufgeheizten Stimmung habe beeindrucken lassen, sagte der Schmidener Trainer nach der Niederlage. Immerhin gelang den favorisierten Gästen ein guter Start, drei Minuten vor dem Gang in die Pause lag der TSV mit vier Treffern Differenz in Führung (14:10). „Wir haben es in der zweiten Spielhälfte nicht zu Ende gekriegt. Wir waren in manchen Aktionen zu schlampig und haben uns zu viele Fehler geleistet“, sagte Henning Fröschle. Nach einem zwischenzeitlichen Drei-Tore-Rückstand in der zweiten Hälfte erzielten die Gäste dann 26 Sekunden vor Schluss noch einmal den Ausgleich. Mit nur noch einer Sekunde Restzeit glückte den Gastgebern dann aber der viel umjubelte Siegtreffer. Henning Fröschles Fazit: „Ich würde sagen, es war ganz okay, was wir gespielt haben, aber eben nicht von der Qualität, die nötig wäre, um im Vierkampf um den Meistertitel als Sieger hervorzugehen.“

TSV Schmiden: Maximilian Baldreich, David – Crone (1), Müller, Fischer (2), Junker (8), Fabian Baldreich (5), Büchte (3/2), Acker (3/2), Krauß, Hellerich (2), Freyhofer, Züfle, Klenk (4).

erstellt von Harald Landwehr von der Fellbacher Zeitung