Neuer Trainer für die Schmidener
  09.01.2019 •     Handball Männer Männer 1

Slavko Pustoslemsek
Slavko Pustoslemsek wird nächste Saison das erste Team anleiten.

Noch ist ungewiss, in welcher Spielklasse die Handballer des TSV Schmiden von September an ihre Tore werfen werden. Als Tabellenführer steht ihnen der Sinn nach einem neuen Umfeld. Doch die zweite Saisonphase mit zwölf weiteren Begegnungen beginnt für sie erst am 26. Januar daheim gegen den Verfolger SF Schwaikheim. Eine Entscheidung über die Titelvergabe fällt in der Württemberg-Liga wohl frühestens Ende April. Der Zweitplatzierte muss sich unter Umständen auch diesmal länger gedulden und behaupten – wie im Vorjahr der TSV Schmiden, der erst Ende Mai zum Abschluss einer zunächst erfolgreichen Relegationsserie am TSV Blaustein gescheitert ist. Eine wegweisende Entscheidung ist allerdings jetzt schon gefallen, die Entscheidung darüber, wer die Mannschaft in der nächsten Runde – ob nun in der Württemberg-Liga oder in der Baden-Württemberg-Oberliga – anleiten wird: Slavko Pustoslemsek heißt der Mann für diese Aufgabe.

Die Schmidener hatten sich mit dem Trainer Henning Fröschle, seit 2017 im Amt, trotz dessen erfolgreicher Arbeit nicht auf eine Dienstzeitverlängerung über die laufende Saison hinaus einigen können. Er wird nach dem Frühjahr – nach dem Aufstieg womöglich – seine Sachen packen. Slavko Pustoslemsek wird seine Nachfolge antreten. Der ehemalige Rückraumspieler, seit diesem Mittwoch 36, geht im Moment dem Landesliga-Dritten SG Schorndorf voran. Davor hatte sich der B-Lizenz-Inhaber zwei Jahre lang für die SV Remshalden als Assistenztrainer eingesetzt. Am Ende der vorvergangenen Runde stand er, nach der Entlassung des Cheftrainers Frederick Griesbach, dort für fünf Spiele bereits in der Baden-Württemberg-Oberliga in der Verantwortung. Trainer der SV Remshalden ist mittlerweile Alexander Prasolov, früher beim SV Fellbach und beim TSV Schmiden. Slavko Pustoslemsek hat derweil nach Beobachtung auch von Sebastian Stump bei der SG Schorndorf „einen modernen Handballstil entwickelt“. Der ehemalige Drittliga-Akteur (beim TSB Horkheim und beim TV Oppenweiler) hat den Sportlichen Leiter der Schmidener Handballer überzeugt. „Wir wollen den Weg in den nächsten Jahren gemeinsam gehen“, sagt Sebastian Stump, derzeit auch noch Spieler beim TSV.

erstellt von Thomas Rennet von der Fellbacher Zeitung