Der neue Ideengeber als Psychologe
  30.11.2018 •     Handball Frauen Frauen 1

Der neue Cheftrainer Thomas Rost sieht sich bei den Handballerinnen des HC Schmiden/Oeffingen zunächst in der Rolle des Psychologen. Nach enttäuschenden Vorstellungen und Ergebnissen – vier Niederlagen in Folge und dem Sturz auf den letzten Tabellenplatz in der Württemberg-Liga – trennten sich der Verein und der Trainer Thomas Fürst in dieser Woche. Nun hat der bisherige Assistenzcoach die alleinige Verantwortung übernommen und bereitet das Team auf das Auswärtsspiel am Sonntag (17 Uhr, Kurt-App-Halle) beim VfL Pfullingen vor. „Wir müssen die negative Serie aus den Köpfen bringen, die Spielerinnen können viel  mehr, als sie zuletzt gezeigt haben. Ich hoffe auf einen positiven Effekt“, sagt Thomas Rost.

Der 48-Jährige kam vor dieser Saison von der SV Remshalden nach Schmiden. Seine Spielerlaufbahn hatte 1982 bei der SKG Gablenberg begonnen, von 1996 an war er 15 Jahre lang Tormann bei den Stuttgarter Kickers, mit denen 2006 der Aufstieg in die Baden-Württemberg-Oberliga gelang. Dort war er auch als Trainer tätig, später übernahm er diese Aufgabe bei den Frauen des VfL Waiblingen in der dritten Liga und zuletzt eben in Remshalden. Bei den Stuttgarter Kickers bekleidete Thomas Rost auch das Amt des stellvertretenden Abteilungsleiters und Vizepräsidenten.

Nun verantwortet er also die Handballerinnen des HC Schmiden/Oeffingen in der Württemberg-Liga. „Zurückblicken bringt nichts, da steht niemand mehr“, sagt Thomas Rost, Trainer des Tabellenletzten.

erstellt von Maximilian Hamm von der Fellbacher Zeitung